Kohlenmonoxidmelder

Kohlenmonoxidmelder können Leben retten

Während Rauchmelder in immer mehr Gebäuden und Wohnungen zum Standard werden, wird die Gefahr durch Kohlenmonoxid immer noch unterschätzt. Ein Kohlenmonoxidmelder ist jedoch umso notwendiger, da das giftige Gas vom Menschen nicht wahrnehmbar ist. Kohlenmonoxid ist geruchlos und unsichtbar und kann in relativ kurzer Zeit zum Tod durch Ersticken führen. Schon ein Prozent Kohlenmonoxid in der Luft kann innerhalb weniger Minuten zum Tod führen. Dabei verdrängt das Kohlenmonoxid den Sauerstoff aus dem Blut und verhindert so, dass lebenswichtige Organe weiterhin arbeiten können.

Wie funktioniert ein Kohlenmonoxidmelder?

Ein Kohlenmonoxidmelder gibt ein gut hörbares, akustisches Signal von sich und warnt, wenn die Kohlenmonoxidkonzentration in der Luft die gesetzliche Schwelle überschreitet. Die Prüfung der Luft erfolgt in regelmäßigen Intervallen, die unter einer Minute liegen sollten, durch elektrochemische Sensoren. Einige Melder warnen zusätzlich durch eine Warnleuchte, wenn die Konzentration schon vorher ansteigt. Eine Kohlenmonoxidvergiftung kann auch chronisch verlaufen, ohne dass unmittelbar Symptome erkennbar sind.

Anbringen sollte man einen Kohlenmonoxid-Melder in den Wohn- und Schlafräumen und auch in der Garage. Generell überall da, wo auch Kohlenmonoxid entstehen kann. Herkömmliche CO-Melder arbeiten mit Batterien, die mehrere Jahre reichen. Nach einer bestimmten Zeitspanne ist jedoch auch der CO-Melder an sich nicht mehr funktionsfähig, da die Sensoren dann nicht mehr arbeiten. Dann sollte man gleich den ganzen Melder austauschen.

Wo kann Kohlenmonoxid entstehen?

Kohlenmonoxid oder auch CO-Gas kann überall da entstehen, wo Material verbrannt wird, welches Kohlenmonoxid enthält. Das kann zum Beispiel Erdgas, Holz, Öl oder Holzkohle sein. Wenn dabei nicht genügend Sauerstoff zur Verfügung steht, kann Kohlenmonoxid entweichen. Aus diesem Grund sollten Heizungsanlagen, Gasthermen oder Abluftanlagen regelmäßig gewartet werden und auf ihre ordnungsgemäße Funktion geprüft werden.

Gerade die immer effektiver werdende Isolierung von Wohnungen, durch Dämmstoffe und besonders isolierende Bauweisen, trägt dazu bei, dass kein Sauerstoffaustausch mit der Umgebung stattfindet und erhöht so das Risiko einer Kohlenmonoxidvergiftung. Gerade im Winter sollen Wohnräume gut abgedichtet sein, damit keine Wärme entweicht. Gleichzeitig wird drinnen oft mit Brennern oder Öfen geheizt, wobei immer Sauerstoff von Nöten ist.

Die Din-Norm EN-50291 bestimmt, ob ein Kohlenmonoxidmelder zuverlässig vor einem zu hohen Kohlenmonoxidanteil warnt. Entspricht das Gerät dieser Norm, so kann es guten Gewissens verwendet werden. Selbst hochwertige CO-Melder mit größerem Funktionsumfang sind noch relativ kostengünstig und stellen in jedem Fall eine sinnvolle Investition für die Sicherheit der Bewohner dar.

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